Mit dem ersten Spatenstich in den Vororten beginnt der Bau einer Stadtbahnlinie, die bis zu 120.000 Menschen täglich nutzen könnten. Die Strecke verbindet dicht besiedelte Wohngebiete mit Arbeitsplätzen im Zentrum.
Das Projekt umfasst zehn Stationen und soll in zwei Phasen fertiggestellt werden. Für Pendler bedeutet das nach Plan bis zu 25 Minuten weniger Fahrzeit pro Strecke. Stadtplaner hoffen zudem auf weniger Autoverkehr und bessere Luftqualität.
Anwohnerinitiativen beobachten die Bauarbeiten kritisch. Sie fordern transparente Informationen zu Lärmschutz und Umleitungen. Die Stadtverwaltung verspricht regelmäßige Bürgersprechstunden und eine Hotline für Beschwerden.
Die Finanzierung ist durch Landesmittel und einen Beitrag der Europäischen Investitionsbank gesichert. Sollte der Terminplan halten, fährt der erste Zug bereits Ende 2027.