Nach einem langen Semester wollte die Studentin Clara am Meer einfach abschalten. Der Himmel war bedeckt, der Wind wehte angenehm – perfekte Bedingungen, dachte sie. Ohne Sonnencreme nickte sie für „ein paar Minuten“ ein. Zwei Stunden später wachten Freunde sie auf: Die Haut war knallrot, am Abend kam Fieber hinzu.

Im Krankenhaus erklärten Ärzte, dass Wind und Wolken das Brennen des Sonnenlichts nicht mindern. UV-Strahlung ist auch bei diffusen Bedingungen hoch und kann durch das Gefühl von Kühle sogar unterschätzt werden. Besonders tückisch: das reflektierte Licht auf Wasser und hellem Sand.

Dermatologen raten, Sonnenschutz nicht nach Gefühl, sondern nach UV-Index aufzutragen und jede zwei Stunden nachzucremen. Ein lockeres Hemd, Kopfbedeckung und ausreichend Wasser gehören ebenfalls zur Grundausstattung. Claras Erfahrung zeigt, dass vermeintlich harmlose Situationen schnell gesundheitliche Folgen haben können.

Für ihren nächsten Ausflug hat Clara jetzt eine Erinnerung im Kalender: „Sonnencreme einpacken – egal wie das Wetter aussieht."