Der vorherige Rekord stammte aus dem Jahr 1839, als das Baby 17,2 kg wog. Eine 272 kg schwere Frau wurde in ein australisches Krankenhaus eingeliefert und brachte ein Frühchen zur Welt. Da die Patientin zuvor noch nie einen Arzt aufgesucht hatte, entschieden sich die Ärzte für einen Kaiserschnitt, um Komplikationen bei der Geburt zu vermeiden. Zunächst gingen die Ärzte von einer Drillingsgeburt aus. Doch es befand sich nur ein Baby im Mutterleib.
Als die Ärzte es wogen, staunten sie nicht schlecht – es wog 18,1 kg. Mutter und Kind waren wohlauf. Es sei angemerkt, dass der vorherige Rekord aus dem Jahr 1839 stammte, als das Baby 17,2 kg wog.
Expertinnen und Experten erinnern daran, dass jede virale Geschichte mit etwas Abstand betrachtet werden sollte. Hinter Schlagzeilen stehen reale Menschen mit Emotionen, Schwächen und Entscheidungen, die oft komplexer sind, als es ein kurzer Clip oder ein paar Zeilen Text vermuten lassen. Deshalb lohnt es sich immer, Quellen zu prüfen und reißerischen Formulierungen mit Vorsicht zu begegnen.
Zugleich bieten solche Fälle die Gelegenheit, über größere Themen zu sprechen: Gesundheit, Technik, Gesellschaft oder Umwelt. Viele Leserinnen und Leser erkennen sich zumindest teilweise in diesen Erfahrungen, weil jede*r schon einmal ein Risiko unterschätzt oder die Meinung nach neuen Informationen geändert hat. Genau in diesem Austausch, und nicht im schnellen Skandal, steckt der eigentliche Wert solcher Nachrichten.